Umzugskarton – erleichtert die Arbeit ungemein

Umzugskarton - erleichtert die Arbeit ungemein  Endlich ist es so weit: Der Umzug steht kurz bevor und die Umzugskartone wollen gepackt werden. Man kann tatsächlich sagen, dass der Umzug ohne die Umzugskartone überhaupt nicht über die Bühne gehen könnte. Und doch ist es nicht so, dass einfach alles in die Kartons geworfen, der Deckel geschlossen wird und schon steht der Karton auf dem Umzugslaster. So einiges ist beim Packen der Umzugskartone zu beachten, damit alles auch heil in der neuen Wohnung eintrifft.

Bananenkartons aus dem Supermarkt oder nagelneue Kartons?

Es ist korrekt, dass die nagelneuen Kartons, die man im Baumarkt kaufen kann, nicht kostenfrei zu bekommen sind. Doch besitzen sie einfach die beste Größe, um nicht allzu viele Kartons zu benötigen und dennoch alles perfekt verpacken zu können. Selbstverständlich können Sie unterschiedlich große Kartons erstehen. Bitte bedenken Sie, dass die Kartons befüllt ein recht hohes Gewicht aufweisen können, etwa wenn die Buchsammlung eingepackt werden muss. Für diese können Kartons mit der entsprechenden Tragkraft, maximal 60 Kilogramm, verwendet werden. Allerdings sollten Sie diese nur verwenden, wenn auch genügend starke Männer beim Umzug helfen. Denn selbst, wenn der 60kg-Karton mit zwei Personen getragen wird, ist er noch recht schwer, oder nicht?

Egal, ob Sie ein Umzugsunternehmen beauftragt haben oder den Umzug mit Freunden selber bewältigen wollen, achten Sie stets darauf, ein Gewicht von maximal 20 Kilogramm nicht zu überschreiten. Diese Gewichtsbegrenzung hat nichts mit der Stärke der Helfer zu tun. Vielmehr ist es ein Gewicht, dass den Körper nicht überbelastet. Sie wollen doch nicht am Ende des Umzugs einen Orthopäden besuchen müssen?

Viele Menschen, die umziehen wollen, möchten gerne das Geld sparen und besorgen sich ihre Umzugskartons deshalb im Supermarkt. Ja, die Bananenkartons stehen immer noch hoch im Kurs und müssen daher rechtzeitig reserviert werden. Bedenken Sie aber, dass diese oben nicht geschlossen sind und nur ein begrenztes Gewicht aufnehmen können.

Große Kartons, kleine Kartons

Es ist sinnvoll die Kartons in unterschiedlichen Größen zu besorgen. Denn auf diese Weise können diese nicht nur nach Zimmern geordnet gepackt werden, sondern innerhalb des Zimmers nach Themen sortiert werden können. Bedenken Sie, dass nicht alle Dinge auch sofort wieder einsortiert werden sollen. Einiges wird im Keller oder auf dem Dachboden verstaut. Diese Dinge können also sofort in den Keller- oder Dachbodenkarton verstaut werden. Alle Menschen, die viel Kleinkram oder Dekorationsmaterial besitzen, wissen, warum unterschiedlich große Kartons beim Umzug ein absolutes Muss sind. Man denke nur an die ganze saisonale Dekoration, insbesondere die Weihnachtsdekoration.

Kartons alleine klappt nicht

Nicht alle Gegenstände können wie Bücher oder Kleidung einfach in die Kartons gelegt werden. Sie müssen sorgfältig verpackt werden, damit sie heil im neuen Zuhause ankommen. Hierfür sind verschiedene Hilfsmittel geeignet: Polsterfolie, Seidenpapier sowie extra-starkes Klebeband und diverse Stifte zu markieren der Kartons.

Das Klebeband sollte tatsächlich eine Extraklasse sein, damit die Kartons nicht aufgehen.

Bei der Auswahl der Kartons ist übrigens darauf zu achten, dass sie nicht nur gut stapelbar sind, sondern auch Schmetterlingsböden verfügen. Das erleichtert die Sache mit dem Falten um einiges.

Der Umzug – ein guter Zeitpunkt zum Ausmisten

Bei jedem sammeln sich im Laufe der Jahre Dinge an, die man nie wieder benötigt. Da ist es egal, in welchen Schrank Sie schauen. Kleidung kommt aus der Mode oder ist schlicht und ergreifend zu klein (eventuell auch zu groß) geworden. Diverse Bücher hat man nicht einmal bis zu Ende gelesen. Und verschiedene Kleingeräte aus der Küche hat man auch nur ein oder zwei Mal benutzt, um festzustellen, dass man keine Verwendung für sie hat. Der Umzug ist der perfekte Zeitpunkt, um sich von all diesen überflüssigen und nicht mehr benutzten Gegenständen zu trennen.

Sicherlich könnte man all diese Kartons nun auf dem Dachboden stapeln, falls man die Dinge doch noch einmal braucht. Aber gestehen wir es uns doch selber ein: NIEMAND besitzt einen Dachboden oder ein Kellerabteil, das so fürchterlich groß ist. Irgendetwas muss immer einmal entsorgt werden. Darüber sollten Sie aber nicht traurig sein. Kleidung etwa, die für Sie nicht mehr tragbar ist, kann im Sozialen Warenhaus oder in der Kleiderkammer der Sozialdienste abgegeben werden. Vielleicht mögen Sie ja auch gerne auf dem Flohmarkt verkaufen. Dann hätten Sie nun ausreichend Material, um wieder einmal einen Flohmarktstand aufzubauen. Verschenken ist auch eine gute Idee. Mitunter kennt man ja Menschen, die genau diese Gegenstände gerade brauchen können. Die Freude ist dann beidseitig. Und wir alle wissen ja, dass Schenken gut für die Seele ist, nicht wahr?

Werden zwei Haushalte zusammengelegt oder ein Haushalt vollständig aufgelöst, ist ein Wohnungsflohmarkt eine gute Idee. Die Interessenten können durch die Wohnung streifen und sich alles anschauen. Am Ausgang befindet sich dann die Kasse. Ein kleiner Tipp: Unternehmen Sie den Wohnungshaushalt niemals ganz alleine. Es empfiehlt sich, in jedem Raum, in dem sich kleine Gegenstände befinden, eine Aufsichtsperson zu positionieren. Natürlich sollte man den Interessenten vertrauen können. Die Realität hat uns diesbezüglich aber leider eines Besseren belehrt.

Der Umzug in zwei Etappen

Es ist nicht unbedingt einfach, die Schränke und Regale abzubauen und zerlegbare Möbel in deren Einzelteile zu zerlegen, wenn in jedem Zimmer diverse Kartons stehen. Sicher – für die Profis vom Umzugsunternehmen mag dies das täglich Brot sein. Doch hat nicht jeder ein Umzugsbudget, das ein Umzugsunternehmen vorsieht. Deshalb ist es immer ratsam, sich für den Umzug ausreichend Zeit zu geben. Im Bedarfsfall sollte man sogar über eine doppelte Miete, also für zwei Wohnungen, für einen Monat nachdenken. Hierbei handelt es sich um einen festen, einplanbaren Betrag. Die Kosten für ein Umzugsunternehmen sind nur dann fix, wenn man einen Pauschalbetrag für den Umzugstag vereinbart. Wird das Unternehmen nach Stunden bezahlt, kann leicht die eine oder andere Stunde mehr zustande kommen. Dies würde das Budget vermutlich überschreiten.

Überschneiden sich die Mietverhältnisse der beiden Wohnungen, ist es überhaupt kein Problem, die Kartons in Etappen in die neue Wohnung zu bringen. Doch sollte diese zuvor bei Bedarf neu gestrichen werden. Dies geht viel schneller und einfacher, wenn die Räume noch leer sind. Nach dem Streichen können die ersten Kartons dann gleich in die richtigen Zimmer gestellt werden. Auch die größeren Möbelstücke können Stück für Stück umziehen und gleich auf den korrekten Platz gestellt werden. So wird Zimmer für Zimmer zur neuen Bleibe.

Der Umzug und der Papierkram

Das Verbringen der Möbel und aller anderen Besitztümer von einer Wohnung zur anderen ist eine Sache. Doch hängt an einem erfolgreichen Umzug noch viel mehr. Haben Sie die Kündigungsfrist korrekt eingehalten? Wurde der Kündigungseingang vom Vermieter bestätigt?Ist der neue Vertrag bereits unterzeichnet und die Wohnung frühestmöglich bezugsfertig? Sind Gas, Wasser und Telefon umgemeldet worden? Haben Sie andere Vertragspartner, etwa die Bank, Versicherungsanbieter usw., über die neue Anschrift informiert? Wer muss noch darüber informiert werden? Haben Sie allen Freunden und Bekannten die neue Anschrift gegeben? Wie sieht es mit einem Termin zur Wohnungsübergabe mit dem alten Vermieter aus? Haben Sie alle Schlüssel zur Hand, die Sie bei diesem Termin zurückgeben müssen?

Sie sehen – ein Umzug ist nicht immer einfach und will von langer Hand geplant werden. Es fängt bei den Umzugskartons an und hört bei der Schlüsselübergabe an den alten Vermieter auf. Und am Ende steht hoffentlich ein freies Wochenende mit viel Zeit zum Entspannen.

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